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Kreativer Glaubensweg 2018/2019

Kreativer Glaubensweg – Ein Kurs für Primarschulkinder christlicher und biblischer Inhalte zur religiösen Begleitung.

Der Verein für eine offene Kirche bietet seit 2006 den Kurs „Kreativer Glaubensweg“ für Primarschulkinder an. Auch im Schuljahr 2018/2019 wird das Angebot weiter geführt. Der Kreative Glaubensweg findet jeweils Freitags, 15.30 bis 17.00 Uhr im Haus Maria de Mattias des Klosters St. Elisabeth in Schaan statt. Geleitet wird die Gruppe von der Katechetin Yvone Ospelt aus Vaduz. Die genauen Daten sowie alle weiteren Informationen können Sie diesem Flyer entnehmen:

Flyer Kreativer Glaubensweg 2018/2019

Firmweg des Projekts Brot&Rosen

Das Projekt Brot&Rosen bietet einen Firmweg an; die Firmung findet jeweils im Frühsommer im Kloster Einsiedeln statt; Firmspender ist Bischof Erwin Kräutler, Brasilien. Für nähere Informationen nehmen Sie bitte mit dem Projekt Brot&Rosen Kontakt auf: Tel. 00423 / 239 64 44       E-Mail: brotundrosen@kloster.li

Familienkatechese als Vorbereitung auf die Erstkommunion

Warum Familienkatechese? Seit etwa 2007 wurden wir immer öfter gefragt, ob es möglich ist, dass Kinder im Kloster St. Elisabeth zur Erstkommunion gehen können bzw. hier darauf vorbereitet werden. Die Schwestern von St. Elisabeth haben sich entschieden, dies zu unterstützen. Bei den Überlegungen, wie diese Vorbereitung aussehen könnte, haben wir uns für ein Konzept der Familienkatechese entschieden.

 

Fotos vom Kreativen Glaubensweg in Triesen

 

 

Meine Melodie – Gottes Melodie: Firmung 2008

 

Der aus Vorarlberg stammende und in Brasilien tätige Bischof Erwin Kräutler spendete am Samstag, 21. Juni 2008 in der Einsiedler Basilika 43 Firmlingen – 33 Liechtensteiner Kindern, 9 Jugendlichen aus Schweinfurt und einer Erwachsenen – in einem sehr lebendigen Gottesdienst die Firmung.

 

Jedes der Liechtensteiner Kinder hatte in der Vorbereitung bei Brot&Rosen, Kloster St. Elisabeth, eine eigene Note gestaltet – teilweise in den buntesten Farben. Beim Betreten der eindrucksvollen Barockkirche konnte man als erstes diese 33 kleinen Kunstwerke betrachten. „Ich möchte mich selbst sein und nicht jemand anders spielen“, erläuterte etwa ein Mädchen die selbst gemalte Note den Mit¬feiernden im voll besetzten Gotteshaus.

Der Heilige Geist ist nichts Theoretisches oder Nebulöses, sondern sein Wirken ist unter dem Menschen sehr handfest zu spüren, war sich das Brot&Rosen-Team bei der Vorbereitung einig. Darum wählte es als Evangelientext eine Kombination aus dem eher „vergeistigten“ Johannesevangelium und einem Abschnitt aus Jesu Rede vom Weltgericht (Matthäusevangelium). Bischof Erwin: „Dort heisst es nicht einfach: Nährt die Hungernden und kleidet die Frierenden, sondern: In der Begegnung mit den Hungernden und Benachteiligten begegnet ihr Christus selbst!“

In seiner Predigt stellte er die Frage, ob nach der Firmung, die jetzt für die Familien eben „ins Haus steht“, alles wieder seinen gewohnten Gang nehmen würde und die Gefirmten bis zur Hochzeit nichts mehr von der Kirche erwarten würden. „Ich kann doch nicht zu meiner Grossmutter sagen: Ich habe dich sehr, sehr lieb, und du bedeutest mir riesig viel! – und sie trotzdem nur alle paar Jahre besuchen.“

Mit grossem innerem Feuer ermutigte Bischof Erwin Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sich in der Kirche einzubringen. Er rief alle auf, nicht nur dabei zu sein, sondern sie auch aktiv mitzugestalten.

Das Amen am Ende der Predigt sei Sache aller Mitfeiernden, denn Amen heisst „so sei es“ – „oder ganz einfach O.K.“, erklärte Bischof Erwin. Spontan stimmte er das „Amen“ aus dem bekannten Spiritual an, in das die Gläubigen mit echter innerer Überzeugung einfielen. Stellvertretend für alle bekannten sich die Schweinfurter Firmlinge zum Glauben an Gott und verwendeten dabei eigene Formulierungen. Nach dem Gebet um die sieben Gaben des Heiligen Geistes salbte Bischof Erwin jeden Firmling: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Später lud er alle Firmlinge ein, sich um den Altar zu versammeln, einen grossen Kreis zu bilden und so gemeinsam das Vater Unser zu beten.

Der knapp 1½ Stunden lange Gottesdienst steckte voller Ernst, voller Leben und voller Freude.

Danach mehrten sich bald orange Farbtupfer auf dem Vorplatz der Basilika. Es waren Fanartikel, und zwar von Fans des Bischofs, die eine Sonderausgabe des Magazins „Fenster“ – mit zehnseitigem Bischof-Erwin-Interview – gekauft und dabei seine Projekte in Brasilien unterstützt hatten.

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